Verlagsgeschichte

Der Verlag des Geschichtsvereines für Kärnten ist seit 1849 aktiv und damit der älteste kontinuierlich tätige wissenschaftliche Verlag des Landes. Die Verlagstätigkeit bildet heute eine der wichtigsten Aufgaben des Vereines zur Förderung der landesgeschichtlichen Forschung im weitesten Sinne.


Die vom Verein seit Beginn seines Bestehens angelegten Sammlungen, die heute den Grundstock des Landesmuseums Kärnten und des Kärntner Landesarchivs bilden, gingen 1974 in das Eigentum des Landes Kärnten über. Als Gegenleistung trägt das Land Kärnten aufgrund eines Vertrages seitdem wesentlich zur Finanzierung der wissenschaftlichen Publikationstätigkeit bei. Diese Rechtssicherheit ermöglicht es dem Verein neben der Carinthia I, seinem wichtigsten Publikationsorgan, auch noch eine Reihe weiterer Schriften herauszugeben.


Die 1811 gegründete „Carinthia“ ist die älteste Zeitschrift Österreichs. Sie erschien anfänglich als selbständige Wochenzeitschrift. Von 1864 bis 1890 gaben der Geschichtsverein und der Naturwissenschaftliche Verein für Kärnten die Zeitschrift als gemeinsame Monatsschrift heraus.1891 kam es zur Trennung in „Carinthia I“ (Geschichtsverein für Kärnten) und „Carinthia II“ (Naturwissenschaftlicher Verein für Kärnten).


Seit 2004 gibt der Geschichtsverein für Kärnten zweimal jährlich ein reich illustriertes Bulletin heraus, in dem alle Aktivitäten des Vereines angekündigt, aber auch Schwerpunktthemen in kurzen Aufsätzen in populärwissenschaftlicher Form behandelt werden.


Die Reihe „Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie“ (AGT) besteht seit 1849. Sie war ursprünglich als jährliche Vereinszeitschrift gedacht, in der man über die Sammlungen und Aktivitäten des Geschichtsvereines berichten sowie kurze wissenschaftliche Beiträge veröffentlichen wollte. Die prekäre finanzielle Situation des Vereines ermöglichte jedoch kein regelmäßiges Erscheinen. Seit dem 14. Jahrgang (1878) werden im „Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie“ – von einer Ausnahme abgesehen – nur noch größere wissenschaftliche Beiträge und Monographien publiziert, da die „Carinthia“ die Aufgabe einer Vereinszeitschrift übernommen hat.


Die Reihe „Aus Forschung und Kunst“ (AFK) wurde anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Geschichtsvereines für Kärnten begründet.


Neben den oben erwähnten Schriften kann der Verlag des Geschichtsvereines außerdem noch auf eine Reihe von Sonderpublikationen verweisen.


Schriftleiter der Carinthia I und aller anderen Publikationen ist Dr. Wilhelm Wadl. Die Redaktion des Bulletins liegt in den Händen von Prof. Dr. Claudia Fräss-Ehrfeld. Diverse Publikationen des Vereines werden auch von anderen ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern redaktionell betraut.


Die auf unserer Homepgage angeführten Bücher können alle online bestellt werden. Sie erhalten die Bücher von uns per Post, die Rechnung und der Zahlschein bzw. die Angabe der Bankverbindung liegen bei. Sie können die Bücher aber auch direkt bei uns im Büro erwerben. In diesem Fall entfallen die Versandspesen.